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Listening Session SINNER

"THERE WILL BE AN EXECUTION"

Regelmäßig wird inzwischen die Pressewelt nach Esslingen in den "Eisbär" - einer gemütlichen Rock und Metal Kneipe - eingeladen, um dort den neuen Klängen von den beheimateten Metal Acts von Nuclear Blast zu lauschen. Dieses mal waren SINNER an der Reihe. Es ist ja auch schon eine ganze Weile her, daß uns die Herren um Mat Sinner mit neuer Musik bombardiert haben. Das letzte Album "The End Of Sanctuary" war jedoch ein toller Erfolg und ein weitere Meilenstein in der langjährigen Geschichte um Sinner. In der Zeit gab es auch einige Besetzungswechsel aber dazu lest mehr in unserem Interview. Hier geht's ausschließlich um die neue Mucke!!

Samstag Nachmittag gegen 17.00 Uhr wurde es dann laut. Mat Sinner riet uns sogar, uns einen neuen Platz zu suchen, da wir genau vor den fetten Boxen und Subwoofer unsere Plätze hatten. Danke Mat - war wohl auch besser so! Und dann wurde es Zeit für das neue Album: "There Will Be Execution"


Los ging es mit dem Track "Higher Level Of Violence" einem groovendem Stampfer der durch sein fettes Riffing zu überzeugen weiß. Mit eingebaut gleich nach der ersten Strophe ein führender Lead Gitarren Part. Das Tempo ist hier schon ziemlich angezogen.

Der Titelsong "There Will Be Execution" kommt in alt bekannter Sinner Manier daher: ein dominantes Riff untermauert von melodischen Lead Gitarren Klängen. Der Refrain besitzt Ohrwurmcharakter wie von den letzten Alben bekannt und der Bridge Part, wenn man ihn so nennen mag, überzeugt durch schnelle Drums. Das Ende dröhnt sehr bombastisch. Erinnert stellenweise stark an Primal Fear.

Auch der nächste Song "Requiem For A Sinner" oder das später folgende "Black Monday" passen in diese Songstruktur und beweisen, das Sinner ihren Traditionen treu bleiben.

Mit kräftigen und schnellen Drums wird "Die On Command" eingeläutet, was sich jedoch schnell zu einer Midtempo Nummer mit einem druckvollen Bass sowie einem groovenden Riff entwickelt. Kombiniert mit ein paar wenigen modernen Elementen und krachenden Drums wird hier mal wieder die Nackenmuskulatur strapaziert !

"Finalizer" besitzt dann mal wieder die typischen Sinner Merkmale: schnell, hart und nach vorne. Melodische Lead Gitarren Parts vor allem beim Solo nach dem zweiten Refrain Part ( wenn ich mich recht erinnere) führen durch die gesamte Songstruktur. Außerdem auch hier wieder ein melodischer recht eingängiger Refrain Part.

"Kost für Zwischendurch" liefert dann "Locked & Loaded" der langsam und eher ruhig beginnt und dann zu einem typischen 80er German Metal Song avanciert. Verzerrte Gitarren bestimmen hier das Spiel. Einfach aber eingängig! Eben "Kost für Zwischendurch".

Stampfende Riffs und verspielte Lead Gitarren Solo gibt es dann wieder bei "God Raises The Dead" bei dem das Tempo dann auch wieder etwas schneller wird. Meiner Meinung nach bisher fast der Beste Track der übrigens sicherlich unbeabsichtigt an einigen Stellen wieder stark an Primal Fear erinnert.

"The River" bietet dann fast schon balladeske Gesangslinien. Verbunden wird das ganze dennoch mit der nötigen Härte und ein, sagen wir 80 Glam Rock ähnliches Intro gibt es auch noch. Nicht zuletzt durch harmonische Solos gibt's hier eine toller Nummer für alle Hard Rock Anhänger.

Ein groovendes Riff ist der Anfang von "Liberty Of Death" und die Strophe wird hauptsächlich vom Gesang, vom Bass und von den Drums bestimmt um dann beim Refrain Part "Liberty Of Death" wieder mit den fetten Riffings einzusetzen.

"Black Monday" hatten wir oben und mit "Crown Of Thorns" gibt es dann eine, für Sinner eher untypische, Ballade auf den Plattenteller. Mit einem dezentem Keyboard Background bestimmt hier die Akustik Gitarre das Gesamtbild. Der Gesang ist sehr gefühlsbetont und harmonisch und nach 2 mal Strophe und 2 mal Refrain folgt dann noch ein Akustik Gitarren Solo, was ja bei Sinner nun wirklich nicht alltäglich ist.

Für ein Tribute To Metallica Album haben die Herren um Mat Sinner "Wherever I May Roam" eingespielt, was voraussichtlich nur als Bonus Track auf der Jamanischen Auflage zu finden sein wird. Schade eigendlich, denn schließlich überzeugt mich hier die Eigenständigkeit die in den Song einfließt und mit altbekannten Sinner Trademarks verbindet. 1 zu 1 nachspielen kann schließlich jeder und ich meine sogar, das der Song etwas schneller gezockt wurde, als das Original!

Ich denke, das Ganze lässt doch die Fans auf ein tolles Album hoffen, welches am 20. Januar 2003 über den Ladentisch wandert.
Im späteren Verlauf des Abends haben wir uns noch ein paar Takte mit Tom N. unterhalten, doch leider wurden diese Aufnahmen versehentkich wieder überspielt! Wir werden aber vor VÖ noch ein neues Interview für euch machen! Versprochen!
(xhb)

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