Review

Fjoergyn - Ernte im Herbst
 
Epic-Pagan-Black-Classic-Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Black Attakk
Soulfood
73:58 min
10


 

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Dieses Review wurde bisher 1215 mal gelesen.
Dieses Duo aus Thüringen mischt Pagan-Epic-Black-Metal mit vielen, vielen klassischen Elementen und macht diese Scheibe ein wenig zum Soundtrack zu einem Film der noch gedreht werden muss - mit wenig Geld allerdings. Denn billig wirkt auch dieser Versuch, der an sich viele gute Ideen beherbergt. Gerade, wenn die der isländischen Mythologie ergebenen Jungs ein wenig aufs Gaspedal drücken und für ein bisserl mehr Härte und Druck sorgen, gefällt die Scheibe ("Vom Tod der Träume"). Doch vor allem in den ruhigen Momenten hat die "Ernte im Herbst" so ihre Schwächen. Das Keyboard klingt häufig zu sehr nach Rentnerband und Herva-Billig-Sekt, die Stimme dünn, die Melodien bisweilen nach Volksmusik oder der Erkennungsmelodie der Eurovision. Und manchmal klingen die verwendeten "Klingeln" eher nach Wietzenbrucher Spielmannszug (beim Opener beispielsweise) als nach audiovisuellem Kunstgegenstand. Auf die lange Spielzeit kommt die Scheibe unter anderem auch deswegen, weil der letzte Teil des abschließenden Songs unheimlich "hidden" ist und auch noch extrem verzichtbar. Die Jungs mögen an opulente Schinken wie den "Herrn der Ringe" denken und an dazu passende monumentale Musik-Atmosphäre. Herausgekommen ist allerdings eher die Begleitmusik der Busfahrt zum Ernte-Einsatz bundesdeutscher Renten-Empfänger. Schade um die vielen Ideen. (mk)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Erzähl kein Quatsch!! Selten so ein geiles abwechslungsreiches und einfachmal absolut erhabenes Album gehört.
- Der Count (10.04.2005)
 
so verschieden sind eben die geschmäcker....
- memme (11.04.2005)
 
Ein absolut geniales Album und ein Muß für jeden Pagan-Metal Fan. Liebevolle Details, geiler Gesang, tolle Arrangements, mitreissendes Songwriting - hier stimmt einfach alles! Eine Perle, die auf einem Niveau mit Menhir steht. "Memme", Du hast wirklich keine Ahnung und führst die Leser in die Irre, sehr schade !!!
- Hendrik <hendrikbackhus@t-online.de> (13.04.2005)
 
aber dafür haben wir den hendrik, der unseren lesern die weisheit lehrt. danke dafür;-) amen
- memme (13.04.2005)
 
ich kann meinen vorrednern nur zustimmen, der autor der rezi hat entweder keine ahnung (oder auch keinen guten geschmack *g*) oder er spricht von einem anderen werk. hab mir die scheibe bestimmt schon 15mal angehört und man entdeckt immer wieder neue schmankerl die das album umso genialer machen, von mir absolute bestnote! kaufen kaufen kaufen :) (nein ich bin kein hinterwäldler des labels von fjoergyn *g*)
- phil (16.04.2005)
 
ich will ja auch keinem absprechen, dass es ein schönes album geworden ist. für mein empfinden verdecken die nachteile aber nun mal die vielen tollen sachen, die es zu entdecken gibt. aber freut mich, wenn auch die ernte im herbst gefällt... hy memme
- memme (18.04.2005)
 
Meines Erachtens bestes Album das in 2005 bisher rauskam.... da es sich einfach irgendwo von der großen Masse absetzt und mit einer wahnsinnigen Oppulenz aufwarten kann... Wer irgendwo auf bombastischen, soundtrackähnlichen aber auch teilweise besinnlichen Metal steht sollte sich die Scheibe zulegen
- Falagar (21.04.2005)
 
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