Review

Crematory - Revolution (Tipp!)
 
Gothic Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Nuclear Blast
Warner
46:49 min
12


 

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Totgesagte leben ja bekanntlich länger. Daher ist zwar sehr erfreulich, dass sich germany’s finest in Gothic Metal, die sich 2001 aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen quasi auf dem Höhepunkt ihrer bis dato hart erarbeiteten Karriere aufgelöst hatten, jetzt nach drei Jahren Auszeit zurückmelden, aber sooo überrascht hat mich dieses Comeback dann aber auch wieder nicht. Schliesslich haben die Jungs plus Mädel noch einiges auf der Pfanne. Nach einem längeren "Day-Off" präsentieren sich die Pfälzer besser als je zuvor.Nicht nur, dass die Band die alten Trademarks beibehalten hat - auch die seit dem Einstieg von Gitarrist Matthias neuen Strömungen, wie dem genialen cleanen Gesang und megafetten Riffs wurden weiterentwickelt und erreichen auf "Revolution" einen erneuten Höhepunkt. Alte Fans werden durch die Einflüsse aus dem Dancefloor- und Trancebereich, die die Band bereits in manchem Interview erwähnt hat, eventuell ein wenig abgeschreckt. Jedoch finde ich diese Einsprengsel halb so dramatisch, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Genauer hingehört, erinnert es eher an Einflüsse aus elektronischen Gothicstyles wie EBM und Industrial, als an schnöden Chart-Elektro. Auch finde ich, dass hierdurch auch die Keyboards besser zum tragen kommen, was zeigt, dass sich auch Katrin noch ne ganze Schüppe an spielerischer Finesse draufgepackt hat, wenn man mal mit beispielsweise "…Just Dreaming" vergleicht, wo eher noch die "Zwei-Finger-Technik" gerult hat. Vor allem darf man auch nicht außer acht lassen, dass die harten Gitarren und alles was laut und Laune macht auch nicht zu kurz kommt. Felix grunzt sich durch die Songs, dass es eine wahre Pracht ist und wird, wie eingangs erwähnt, durch Matthias mit cleanen Vocals tatkräftig unterstützt. Was mir außerdem auffällt, ist dass CREMATORY 2004 grooven wie Sau und bei einigen Songs eben auch durch die vermehrten elektronischen Einflüsse so manchen Tanzbodenfeger produziert haben. Ich sag nur "Reign Of Fear"! Mit "Tick Tack" ist auch wieder ein deutschsprachiger Song am Start, der sowohl ein bisschen an RAMMSTEIN als auch an L’AME IMMORTELLE erinnern mag, sich aber fließend in die anderen Songs des Albums integriert und sich ebenso wie die bereits einen Monat vor dem Erscheinen von "Revolution" veröffentlichte Single "Greed" in die Hirnwindungen bohrt. Produktionstechnisch geht man auf diesem Album auch neue Wege, wurde doch erstmals nicht Gerhard Magin mit den Aufnahmen betreut, sondern Christian "Kohle" Kohlmannslehner, der auch die neue AGATHODAIMON Langrille soundtechnisch unter seine Fittiche genommen hat. Allem Anschein nach hat das dem letztendlichen Produkt sehr gut getan, klingt die Produktion aus dem Kohlekeller Studio doch überaus frisch und homogen und lässt auch was den Druck betrifft keine Wünsche offen. Lediglich beim Mix wurde auf den Hausproduzenten Magin zurückgegriffen, der in Zusammenarbeit mit Schlagzeuger Markus im Gerassi Park Studio vorgenommen wurde. Ein hübsch anzusehendes Video zu dem Titeltrack ist auf der CD, die in der Erstauflage als limitierter Digipack erscheint, auch enthalten. Unterm Strich kann ich der Band ein gelungenes Comeback bescheinigen und hoffe, dass die Band trotz Hobbystatus ihr neues Werk ausgiebig betouren werden, da CREMATORY live immer eine Menge Spaß machen. (chris)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Ähem, ich muss wohl eine andere CD gehört haben. Ich finde die neue Scheibe so schrecklich, dass man sofort alle Exemplare aufkaufen müsste, um die Fans vor dem Mist zu schützen.
- Lars K. (25.05.2004)
 
Greed in die Hirnwindungen gebohrt!? Deine Alpträume möchte ich nicht haben! Brr!
- laetti <laetti@metal-inside.de> (25.05.2004)
 
auch noch ein TIPP? alter, kiffst du? crematory waren schon immer langweilig, belanglos und dilettantisch. das hat sich bei der neuen scheibe auch nicht geändert. und live... uah...
- lh (25.05.2004)
 
sehr efreulich? eine mittlere katastrophe ist das!
- Robert (25.05.2004)
 
Dann hört doch weiter euren Pullerpowermetal und laetti ihren Tarkan! Mannmannmann...
- galakthorroe <galakthorroe@web.de> (25.05.2004)
 
Ah nächste Woche ist dann wieder Abschiedalbum+Tour, bis zur Reunion (mit Album und Tour) im Juli. Dann auch mit den schwarzen Tasten uuund natürlich mit verbesserter Babbelfishübersetzung
- ChaosInc. (26.05.2004)
 
Ab damit ins Krematorium .. ;-)
- Undertaker <sixfeet@underhotmail.com> (26.05.2004)
 
Oh man, es muss wohl immer Menschen geben, die an Allem was rumzunörgeln haben! Wen einem etwas nicht gefällt, dann muss man es sich doch auch nicht reinziehn. Oder?! Keiner verlangt das von einem. Oder?! Und meißtens erheben die das Wort, welche selbst nur Schwachstruller-Metal hören! Solche die bei einem Konzert ganz hintenstehn und sonst auch immer klein-bei-geben!Crematory haben definitiv gute Songs und die meißten aus der Szene wissen das auch! Also am Besten mal Fresse halten und den Finger in den Popo stecken!!!Bye from hell
- TheDevilOfFlames <TheLastDevil78@aol.com> (26.05.2004)
 
und ich dachte immer, in einem kommentar darf man ruhig seine meinung sagen, auch wenn sie über "ach, die scheibe ist sooooo super" hinausgeht....
- lh (26.05.2004)
 
Ich fand die Single ganz dufte, hab dann das Album gehört und das Kotzen gekriegt. Das ist einfach nur noch Schrott. Die Band kann mehr, das hat sie bewiesen, aber das hier hat nichts mehr mit künstlerischem Anspruch zu tun, sondern ist nur noch verpacketer Disco-Müll, der genauso Nütze ist wie Slicks im Winter...Natürlich kann jeder seine Meinung haben und soll sie auch sagen, aber dann muss es auch gestattet sein zusagen, dass man eben auch auch gegenteilige Meinung vertritt, und immerhin hab ich mir die CD ja auch angehört!
- Lars K. <lk@metal-inside.de> (26.05.2004)
 
Die Band kann mehr, das hat sie bewiesen... Bruuhahahahahaha! Ich verreck! Köstlicher Witz
- Cremetörtchen <dickerjüllich@cremetörtchen.de> (27.05.2004)
 
Ich find das Album Klasse. Und wenn hier einige ins selbstgefälliger Auslebung ihrer ersten Anzeichen für pubertäres Rumgeössel ausleben wollen... gut... muss jeder selbst wissen. Mag Sein, dass Crematory Geschmagssache ist, aber wem die alten Alben gefallen, dem wir sehr wahrscheinlich auch dieser Silberling gefallen!
- Koschka <mishka.ra@web.de> (20.06.2004)
 
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Tourdaten
 
15.06.2012Kempten - Big Box
16.06.2012Ingolstadt - Eventhalle Westpark
25.08.2012Wörrstadt - NOAF Festival
01.09.2012CH-Zullwill - Thunderdome Festival
02.11.2012Dresden - Strasse E
03.11.2012Bad Salzungen - KW 70
01.12.2012Witten - Metal For Mercy Festival
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
www.crematory.de

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