Review

Povarovo - Tchernovik
 
Darkjazz
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Denovali Records
Cargo Records
71:39 min
15


 

  • Review bei Facebook posten!
  • Review bei MySpace posten!
  • Review bei Twitter posten!
  • Review bei StudiVZ posten!

Ähnliche Reviews anzeigen
 
Dieses Review wurde bisher 103 mal gelesen.
POVAROVO haben “Tchernovik” bereits vor vier Jahren in ihrer Heimat Russland veröffentlicht, Denovali kümmert sich jetzt darum, dass auch der Rest der Welt in den Genuss der Darkjazz-Platte kommt. Die wurde um einige Songs erweitert und kommt so auf mehr als 70 Minuten Musik. Schnell wird klar, dass Ähnlichkeiten zu DALE COOPER QUARTET AND THE DICTAPHONES oder BOHREN & DER CLUB OF GORE nicht von der Hand zu weisen sind, auch wenn die Russen sanfter zu Werke gehen. Schwermut ist das Gebot der Stunde; Schwermut, die „Tchernovik“ zum perfekten Soundtrack für die grauen Stunden vor der Morgendämmerung werden lässt, wenn die Kneipen die letzten Gestrandeten ausspucken und die Nachtarbeiter nach Hause gehen. POVAROVO schaffen durch die sparsame Instrumentierung (der Fokus liegt auf Piano und elektronischer Rhythmuserzeugung) in Verbindung mit dem zurückhaltenden Songwriting eine atmosphärisch dichte Platte, die klar im Jazz verwurzelt ist, das aber um Film Noir-Referenzen und ein wenig Neoklassik erweitert. Feinstes Kopfkino für die dunklen Stunden der eigenen Existenz. (lh)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Keine Einträge
Reviews
 
Keine Einträge
 
Interviews
 
Keine Einträge
 
Berichte
 
Keine Einträge
 
Tourdaten
 
Keine Einträge
 
Weitere Infos
 
Keine Einträge
 
Internet
 
povarovo.info/

© 1999-2011   www.METAL-INSIDE.de