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Melodic Death-Metal mal anders: PREY FOR NOTHING aus Israel kehren der alten Göteborger Schule den Rücken zu und betreten neues Terrain. Nun veröffentlichen sie ihr zweites Album mit dem Titel "Against All Good And Evil". 13 Tracks mit dem individuellen Sound der Israelis befinden sich auf dem Longplayer. Das Songwriting ist sehr quirlig und etwas verrückt. Die Songstrukturen erweisen sich als merkwürdig - auf straighten Death Metal folgt seltsam anmutendes Gitarrenspiel, unterlegt von abgehackten Doublebase-Drumming. Mit brutaleren Death-Parts wird nicht gegeizt. Manchmal könnte man auch meinen, etwas modernen Metal herauszuhören. Soundtechnisch ist die Scheibe sehr gut produziert und schallt sehr wuchtig aus den Boxen. Negativ an diesem Album ist, dass keine wirklichen Hits vorhanden sind. Zwar ist es durchweg ein sehr solides und gutes Album, das reichlich Abwechslung bietet, jedoch fehlen einfach die Killertracks, die Songs werden bei einigen auch nicht sofort ins Ohr gehen. Der frische Sound den PREY FOR NOTHING dem Hörer bietet, wird auch nicht jedem gefallen. "Against All Good And Evil" ist kein Album das man nur einmal Hören sollte, die wahre Tiefe der Songs offenbart sich nur, wenn man sich intensiv mit diesem Werk beschäftigt. Wer sich für experimentellen Metal begeistern kann, sollte sich die Scheibe zulegen. Fans vom klassischen Melodic-Death mit Bands wie AT THE GATES, IN FLAMES und DARK TRANQUILLITY werden diese israelischen Newcomer wohl mit Skepsis betrachten. (fm)
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