Review

East Of The Wall - The Apologist
 
Postcore
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Translation Loss Records
Translation Loss Records
47:9 min
12


 

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Dieses Review wurde bisher 49 mal gelesen.
Es ist schwierig, das dritte Album von EAST OF THE WALL einzuorden, dazu ist die Spannbreite der Band zu groß. Progressiv sind sie, dabei immer im Hardcore verwurzelt und mit einem Auge auf dreckigen Metal schielend. Was dann aus den Boxen kommt, ist wie das gemeinsame Baby von THE OCEAN, MASTODON und THRICE, an sich also schon mal keine schlechte Sache. In den guten Momenten schaffen EAST OF THE WALL den Übergang von hektischem Gefrickel zu Postcore-Wänden zu gnadenlosem Metal problemlos und verpacken das Ganze in einen homogenen Song. Leider ist das nicht durchgehen der Fall, viel zu oft verzetteln sich die Herren in ihren Songs und überfordern den Hörer schlicht. Wo ähnlich gelagerte Bands einen roten Faden haben, um Wiedererkennungswert zu schaffen, ist auf „The Apologist“ dieser Faden oft einfach verschwunden. Potential ist auf jeden Fall da, gerade wenn sie sich am mehrstimmigen Gesang versuchen oder sich in traumwandlerischen Passagen bewegen („False Build“), aber durch den immer wieder fehlenden Fokus in den Songs verschenken EAST OF THE WALL viel von ihrem Potential. (lh)
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