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So so, da sind sie also wieder. Was mir Bob Catley bereits auf seiner letztjährigen Solo-Tour ankündigte, liegt nun in Form von "Breath Of Life" vor mir: Die MAGNUM-Reunion. Da ist es wieder mal, das böse "R-Wort" - doch im Falle von MAGNUM ist die Reunion im Gegensatz zu so mancher anderen "Wiedervereinigung" betagter Herren eine musikalisch ergiebige, sinnvolle und beachtenswerte Angelegenheit: Bereits der Opener ist ein gewaltiges Riff-Monster mit bombastischem Refrain, mit dem sich die Briten eindrucksvoll zurückmelden. Der nächste Track kommt mit Country(!)-Anleihen daher, bevor es in "Vigilante"-Manier weitergeht. Die obligatorische Ballde darf nicht fehlen, schlingert bei den vier Briten jedoch nie in allzu kitschige Gefilde. Die Jungs haben ihr Handwerk eben gelernt. Nach sechs Jahren Pause melden sich Bob Catley, Tony Clarkin und Mark Stanway zusammen mit Al Barrow am Bass mit ihrem elften Studio-Album in frischer Form zurück und hinterlassen ein zufriedenes Lächeln auf dem Gesicht des Rezensenten. Für Fans und Komplettisten: Die erste Auflage von "Breath Of Life" wird eine extra-CD mit sechs Live- bzw. Unplugged-Aufnahmen bereits veröffentlichter Magnum-Classics enthalten und ist spätestens dann ein Muss für Anhänger modern arrangierter, bombastischer Hardrock-Klänge. So bleibt der einzige, allerdings verschmerzbare Wehrmutstropfen das zusammengestückelt wirkende und eigentlich MAGNUM-unwürdige Cover-Artwork. (heavy)
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