Underdog-Review

Empyre - Alpha Versus Omega
 
Black/ Death
 
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43:0 min
8


 

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Die Österreicher EMPYRE machen nicht nur Musik, sie zelebrieren sie – um genauer zu sein beschäftigt sich der Alpen-Vierer mit einer Mischung aus technischem Death Metal und melodischem Black Metal. „Alpha Versus Omega“ ist der Titel des offiziellen Erstlings, der nach gut zehn Jahren endlich auf die Beine gestellt wurde und mittels dessen man nun wohl Ausschau nach einem Label halten dürfte. Dieses Vorhaben könnte von Erfolg gekrönt sein, denn derart überzeugend wie EMPYRE gehen die wenigsten Untergrundler zu Werke. In der Hochgeschwindigkeit am besten aufgestellt pflügt man sich durch acht grausig gute Schwermetall-Kapitel, wobei man unter unzähligen Stilistiken die freie Auswahl hat und von dieser auch reichlich Gebrauch macht. Zweistimmiger Gesang mit Growls und Screams, groovende Gitarren in den langsamen, sägende in den schnellen Passagen, atmosphärische Soli, chaotisch-todesbleierne Wutausbrüche, moderne Black-Metal-Fundamente – die Liste ist unendlich. Es wird deutlich, dass die Mannen viele Jahre Hand an ihre Instrumente gelegt haben, denn diesbezüglich bleiben keine Wünsche offen – auch das Songwriting ist ausgereift und nicht an nur einem Nachmittag entstanden. Zuletzt liefert auch die Produktion tontechnische Sahne, womit „Alpha Versus Omega“ abgerundet wäre und ein todsicherer Tip für alle liberalen Freunde moderner Klänge ist. EMPYRE stehen für meinen Geschmack mit an der Spitze des österreichischen Untergrunds. (hm)
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