Review

Eisheilig - Imperium
 
Gothic Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Drakker
Sony Music
0:0 min
12


 

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Zumindest im Rahmen der eigenen Historie wollten sie wohl das Rad neu erfinden: EISHEILIG bleiben nicht stehen, "Imperium" bringt einen neuen Bandsound der sicher nicht nur Freunde finden wird. Kokettierend mit einer an LAIBACH erinnernden Sturheit der Rythmen und zumindet gewollter Systemkritik wagen sich EISHEILIG an eine düstere Musik aus Elektronik und Metal - keine einfachen Texte und nicht durchweg auf Hit getrimmte Songs. Beim Opener lässt man Trommeln bedrohlich tönen und dazu Menschn jubeln - was mächtig klingen soll funktioniert nicht. Schlagwörter der Songs lassen einen zusammenzucken (hierbei ganz schlimm: "Zeitgeist"), so plakativ und unpassend kombiniert scheinen sie: Der Chorus von "Tanzt Das Kapital" etwa mag in eine DAFsche Einfach-Welt passen, aber nicht mit den immer leicht aufgesetzten EISHEILIG Vocals und aus der Simplizität herausfallende Vokabeln. Betont monoton gehen sie zu Werke, Gesang wie Gitarren bringen selten Melodien an den Start, "Das Letzte Gericht" erreicht diese durch weibliches Geseier im Hintergrund - bei mir springt der Funke nicht über. Wie das mit dem Funken geht, auch mit deutschen Texten wenn auch ohne Gitarren, hat etwa THOMAS D aka REFLEKTOR FALKE gezeigt. Der Spagat aus Gothic Metal, LAIBACH-Bombast und Soundtrack-Depression geht nicht auf. (dod)
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