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Sperrig, schwierig aber auch technisch anspruchsvoll und interessant, so ließen sich die Fakten zu CORRUPTED MELODYs „Inner I“ subsumieren. Die Slowaken, die mit ihrem Debüt erstmal auf der internationalen Bühne auftauchen, sind wahrlich nicht leicht verdaulich und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nichts für Jedermann. Die Osteuropäer tummeln sich im Symphonic Metal Bereich, pendeln dort zwischen Gothic, Death und Black Metal und legen beim Songwriting eine erstaunliche Variabilität an Tag. Mit „Inner I“ wird man nicht sofort warm, die Strukturen offenbaren sich erst nach einigen Durchläufen, viele Details brauchen einfach ihre Zeit. Das Gewöhnungsbedürftigste ist aber der Gesang. Mal wird gegrunzt, dann übelst und fast über die gesamte Distanz unpassend gekeift und als absoluter Kontrast wird noch eine weibliche Engelsstimme aufgefahren. Das wirkt nicht immer stimmig unterstützt aber zumindest die unheilschwangere Atmosphäre, die die Slowaken musikalisch kreiert haben. Unter dem Strich haben CORRUPTED MELODY, wie eingangs schon erwähnt, ein interessantes Debüt an den Start gebracht, das sicherlich eine kleine aber feine Käuferschar finden sollte. (lk)
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