Review

Coronatus - Porta Obscura
 
Gothic / Symphonic Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Massacre Records
Soulfood
54:38 min
13


 

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Wenn man der Aufforderung „entrate porta obscura“ im „Prologue“ zum neuen CORONATUS Album „Porta Obscura“ Folge leistet, taucht man ein in eine Gothic / Symphonic Metal Scheibe einer nicht ganz gewöhnlichen Band, die es in sich hat. Die Ludwigsburger vertrauen bei den Vocals gleich auf zwei Frontfrauen, die natürlich den Sound maßgeblich prägen. Während Carmen R. Schäfer für die in diesem Genre obligatorischen Sopran Vocals verantwortlich zeigt, sorgt Ada Flechtner mit ihrer normalen Stimme für einen interessanten Kontrast. Die Rollenverteilung funktioniert ausgezeichnet, der Gesang ist einfach nicht nur gelungen, sondern stellenweise traumhaft. Beim Songwriting lehnt man sich sehr an das stärkste NIGHTWISH Album „Oceanborn“ , was im Opener „Exitus“ ziemlich deutlich wird,an. Die Arrangements ähneln, man macht ähnlich viel Dampf und legt viel Wert darauf, dass die Songs schnell zünden. Interessant dabei, der erste Teil des Album umfasst neben dem „Prologue“ fünf weitere englisch sprachige Songs, während der Rest in Deutsch abgefasst worden ist (der Bonustrack „Flos Obscura“ liegt gar in Latein vor). Mit dem Ohrwurm „Mein Herz“ beweisen CORONATUS ihr Gespür für Melodie und Eingängigkeit, ein richtiger Klassesong, dem der Rest des Materials nicht ganz das Wasser reichen kann. Gothic Metal / Symphonic Metal Freunde machen mit diesem Scheibchen nichts falsch. (lk)
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Fabula Magna
(am 12.12.2009 von hardy)
 
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